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Funny Games U.S.

Funny Games U.S.

zoom vergrössern 
Regie: Michael Haneke
Schauspieler: Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt
Studio: Warner Home Video - DVD

Kaufen Neu: EUR 6,29



Neu (11) Gebraucht (9) ab EUR 4,80

Bewertung: 3.0 von 5 Sternen 25 Rezensionen
Verkaufsrang: 2757

Format: Dolby, Pal, Surround Sound
Sprachen: Deutsch (Untertitel Fuer Hoergeschaedigte), Deutsch (Subtitled), Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren
Laufzeit: 107
Seitenverhältnis: 16:9
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6

MPN: 90414165
EAN: 7321925013771
ASIN: B001DX9FRW

Freigabe-Datum: 2007
Veröffentlichung: Oktober 31, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
Warner Funny Games U.S., USK/FSK: KJ VA-Datum: 31.10.08


Kundenrezensionen:   Gelesen 20 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen Koeder ohne Geschmack fuer Genreliebhaber   Januar 2, 2009
But isn't fiction real? Well, you can see it in a movie, right? Well, than it's just as real as reality, because you can see it too, right?

Abrechnung und Kritik an Kinobesuchern

Wer heute Horrorfilme sehen will, der erwartet ein spannendes Ensemble aus Blut, Spannung und brutalen Massenmoerdern. Gewalt spielt in solchen Filmen die Hauptrolle, soviel ist klar. Man denke an die Odyssee namens SAW, die wohl nie enden wird und an den haesslichen Kettensaegenmoerder aus Texas Chainsaw Massacre. Was einem jedoch in Funny Games begegnet sind 2 junge Maenner, auf den ersten Blick sehr hoeflich, sie gehen aufrecht, zerren weder einen klumpigen Fuss hinter sich her, noch muessen sie ihr vernarbtes Gesicht hinter einer Maske verstecken. Sie passen perfekt in die Urlaubsgegend der Hamptons, so wie die Familie, die mit Opernmusik und schickem Wagen auf dem Weg in die Ferien ist.
Als Slasher-Kenner achtet man auf Details, wie das Messer, was im Boot der Familie vergessen wird. Man denkt: OH, das sieht man aber nicht umsonst, damit kann sich spaeter sicher noch jemand verteidigen. Pustekuchen!
In dieser Art und Weise werden einem viele viele Koeder hingeworfen. So denkt man zum Beispiel als die Nachbarn mit Boot vorbeikommen, dass die Frau des Hauses versuchen wird, den Nachbarn irgendwie klar zu machen, in was fuer einer Situation sie steckt. Einer der Peiniger steht zwar neben ihr, waere aber leicht zu ueberwaeltigen gewesen. Jessica Biel haette laengst schreiend die Flucht ergriffen, waere in den See gesprungen, aus dem Wasser gestiegen, haette sich das Shirt vom Leib gerissen (warum auch immer) und mit etwas Glueck haette sie mit dem anderen Shirt, was sie sicherlich unter dem anderen getragen haette, einen wet T-Shirt contest gewonnen. Noch ein bisschen Schreien und eine klaffende Wunde am Beim haetten das Genre-Paket perfekt abgerundet.
Doch Naomie Watts traegt weder ein hautenges weisses Shirt (dafuer bald nur noch Unterwaesche, ohne Spitze, todlangweilig) , noch versucht sie Hilfe durch ihre Nachbarn zu holen. Doch wenn schon die Charaktere in Horrorfilmen hoelzern bleiben, so findet man in diesem Film noch weniger Tiefgang, man findet keinen Zugang zu den Personen, sie bleiben oberflaechlich und langweilig.
Das nun vermutete Szenario spielt auf einer sehr ungewoehnlichen Buehne. Kein College, keine kleine verlassene Stadt, in der oh wunder ein Waxfigurenkabinett steht. Hier geht es wohlhabenden Familien an den Kragen, Menschen, die sogar in einer bedrohlichen Situation noch darum BITTEN, das Spiel, die Quaelerei doch bitte zu unterlassen, selbst dann noch wird auf Hoeflichkeit geachtet und ein Schreien bleibt einem groessten Teils auch erspart.
Zum Spiel der beiden Peiniger gehoeren zwar kleine Quaelereien, allerdings spielen sich diese immer oder zumeist ausserhalb des Kamerawinkels ab. Man sieht nicht in Nahaufnahme, wie die Kniescheibe des Vaters zertruemmert oder wie der Junge von einer Flinte in zwei Stuecke gerissen wird. (Die Slasher-Fans verlassen das Kino).
Dann ein Einbruch! In der Mitte des Films! Im Herzstueck eines jeden Horrorfilms wird eine entsetzlich lange Pause eingeschoben. Der Kamerawinkel veraendert sich in geschaetzten 3000 Minuten nicht ein Stueck. Die Eltern erstaunlich ruhig nach dem Tod ihres Kindes rappeln sich langsam auf, keine Musik spielt. Nichts. Die Peiniger sind weg. Waere hier der Film zu Ende, waere das mal ein sehr gewagtes Modell des Horrors. Ist er aber nicht. Nun beginnt die total hirnlose Aktion: Foehn dir dein Handy trocken! Jedes normale Opfer waere sofort gefluechtet, aber nein, nicht hier. (Muede Personen verlassen das Kino).
Letzten Endes sind alle tot, denn die Peiniger kommen zurueck. Sie spulen bei ihnen unpassenden Ereignissen mal eben zurueck (kopfschuettelnde Menschen verlassen das Kino). Spaetestens mit der Aktion wird dem Film restlicher Wind aus den Segeln genommen. Schlimmer kann es nicht werden. Kurz bekommt der Film irgendwie Bedeutung, man philosophiert ein wenig ueber Fiktion und Wirklichkeit und kommt zu dem Schluss, dass Kinofilme real sein muessen, weil man sie ja sehen kann. Dadurch, dass man Fiktion und Brutalitaet auf die Leinwand bringt, macht man diese Fiktion real. Toll. War das jetzt die Moral von der Geschicht? Nicht ganz. Der ganze Film ist eigentlich ein Versuch, mehr Moral zu vermitteln als irgendwie einen guten Film auf die Leinwand zu bringen. Ein kurzer Zeitungsartikel haette es auch getan.
Die Zuschauer erwarten einen ganz grandiosen Slasher, was sie bekommen ist eine Moralpredigt. Die Peiniger beginnen auf einmal mit dem Publikum zu reden, machen sie zu Mittaetern. Fragen beispielsweise, ob sie jetzt genug haben, stellen dann allerdings fest, dass die Zuschauer immer ein plausibles Ende wollen, machen also weiter. Funny Games klingt bestialisch gut, nach Spannung und grausamen Spielen, die Zuschauer wollen Gewalt sehen. Wenn der Film aus ist, gehen die zurueckgebliebenen Kinobesucher nach Hause, sind enttaeuscht und die meisten machen sich nicht die Muehe, den Sinn des Films zu verstehen, und die, die es tun, werden trotzdem weiter Slasher sehen, gehen nach Hause und schmeissen Hostel aus lauter Frustration ueber den aus dem Fenster rausgeschmissenen Eintrittspreis in den DVD-Player.
Es wird sich kaum einer dafuer schaemen, dass er solche Erwartungen an den Film hatte, dass man Blut sehen wollte. Niemand schwoert wegen dem erhobenen Zeigefinger vom Regisseur den Slashern ab, auch wenn er sagt, die Zuschauer faenden Gewalt ganz toll, und wenn er darauf hinweisen will, dass viel zu viel Gewalt nicht nur Fiktion ist.
Gut, wir haben den Koeder geschluckt, aber auch dumme Fische lernen dazu... und werden keinen Haneke-Film mehr sehen, ohne genuegend Kritiken gelesen zu haben.

frook



1 von 5 Sternen LESEN   Dezember 27, 2008
 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Liebe Leute, lasst bloss die Finger von dem Film.

Bevor Ihr Euch naemlich den Abend versaut, lest unbedingt die Rezension vom
23. Dezember 2008
Von MiezeLemon
durch.

Kostet Euch nur 60 Sekunden!!!



5 von 5 Sternen Die Haerte spielt sich im Kopf ab   Dezember 25, 2008
 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Egal, ob man jetzt das Original von 1997 oder diese Version bevorzugt, Funnx Games ist ein extrem harter Film, der den Zuschauer sehr zum Nachdenken anregt und auch nachhaltig im Gedaechtnis verankert bleibt. Bis auf dieDdarsteller hat sich ja auch gar nichts geaendert, da es sich bei der Neuauflge um ein 1:1 Remake handelt. Wenn ich ganz ehrlich bin, bevorzuge ich sogar die neue Version etwas, ohne, das ich aber genau begruenden koennte, woran das liegt.

Ein Hauptgrund ist sicherlich, das ich der Meinung bin, das hier wirklich die perfekten Darsteller fuer dieses bitterboese psychische Katz-und Mausspiel gefunden wurden. Naomi Watts, die wohl zu den momentan besten Schauspielerinnen zu zaehlen ist, spielt ihre Rolle hier nahezu brillant und auch Tim Roth als Ehemann steht ihr in nichts nach. Aber die absolute Kroenung sind ganz eindeutig Michael Pitt und Brady Corbert, die in ihren Rollen als sadistische und eiskalte Psychophaten einfach grandios sind. Zwei junge Maenner, die scheinbar die besten Manieren haben und aussehen, als wenn sie kein Waesserchen trueben koennten, wie der wahrgewordene Traum einer jeden Schwiegermutter. Und diese beiden "Milchbaerte entpuppen sich als wahnsinnige Soziopathen, die aber bei ihrem handeln immer hoeflich und zuvorkommend wirken.

Waehrend des Films entwickelt sich eine so dichte und extrem beklemmende Atmosphaere, das es einem teilweise eiskalt ueber den Ruecken laeuft. Das gesamte Geschehen wirkt auf der einen Seite sehr verstoerend und abstossend, uebt aber andererseits eine ungeheure Faszination auf den Betrachter aus, der man sich einfach nicht entziehen kann. Der Zuschauer wird hier zum Voyeur und leidet mit den Betroffenen mit, phasenweise bekommt man gar ein schlechtes Gewissen, da man nicht in das Geschehen eingreift. Das dies natuerlich nicht moeglich ist, das steht hier ausser Frage, aber allein die Tatsache, das einen dieses Gefuehl ueberkommt, zeigt doch, wie sehr man in das Gesehene eintaucht und sich damit identifiziert.

Gerade einige Sequenzen, die scheinbar unendlich in die Laenge gezogen sind, wirken sehr quaelend auf den Betrachter, der das Ganze am liebsten beenden moechte, aber nicht dazu in der Lage ist. Man koennte das auch als Sadismus in Reinkultur ansehen.

Und dann gibt es da noch den sehr boesen schwarzen Humor, der vor Sarkasmus nur so trieft. Zum einen kommt das gerade durch die grotesk wirkende Freundlichkeit der beiden Taeter zum Ausdruck, die angesichts der vorherrschenden Situation wie Hohngelaechter wirkt. Und dann ist da noch die beruehmte Sequenz mit der Fernbedienung, jeder, der den Film kennt, weiss was ich meine. Naeher moechte ich aber nicht darauf eingehen, um keine Spannung rauszunehmen.

So kann man schlussendlich festhalten, das Funny Games ein wirklich sehr harter Film ist, bei dem sich die Haerte aber durch die gegebene Situation im Kopf des Zuschauers abspielt, denn zu sehen gibt es hier keine groessere Haerte. Aber das, was sich im Kopf abspielt, ist sehr harter Tobak, das steht fest. Auf jeden Fall ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte.



2 von 5 Sternen Nich` im ernst, oder?   Dezember 23, 2008
 2 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit grosser Vorfreude den Film aus der Videothek geholt, daheim schoen mit Freundinnen und Bier auf die Couch geflaetzt, Film rein... gaeaeaeaeaeaeaeaeaeaeaehn!

Was ist denn da passiert?!

Der Film faengt schon relativ bald an zu nerven. Die beiden Jungs, die mit ihrer charmanten Art wohl bestechend und einlullend wirken sollen gehen uns dermassen auf die Nerven, dass wir gluecklicherweisse vom schlechten Dialog auf dem Bildschirm kaum noch etwas hoeren als viel mehr unser genervtes "ohh Junge geb Ruh" oder "Jetzt verpiss dich wieder".

Doch leider verpisst sich der nette junge Mann (der eine furchtbare Visage hat) nicht, im Gegenteil, sein (schwuler) Freund (der auch nicht besser aussieht) kommt auch noch dazu und schon gehts los.

Mit einem Golfschlaeger wird erst der Hund der Familie, dann das Knie des Vaters demoliert und -zack- ist die ganze Familie in ihrem eigenen Ferienhaus gefangen.

Aber anstatt dass jetzt eine wilde Hetzjagd o.Ae. beginnt hocken sich alle hin, die Frau flennt und die beiden Jungs fangen an zu diskutieren/philosophieren wasauchimmer und reden ploetzlich auch noch mit dem Zuschauer durch den Bildschirm! Sorry, voellig fehl am Platz!!!

Okay... der Fluchtversuch des kleinen Bubs der Familie war einigermassen spannend...
aber das einzig Gute an dem Film -als es der Frau gelingt ein Gewehr an sich zu reissen und einen der Eindringlinge erschiesst- wird durch moechtegern-coole-Regieversuche zunichte gemacht: Der groessere der boesen Buben sucht panisch nach der Fernbedienung, man fragt sich nur "oh Herr, was wird das jetzt" und hast du dich nicht versehen "spult" dieser Hirni den Film an die Stelle wo die Frau das Gewehr nimmt zurueck, drueckt wieder auf Play und entreisst es ihr bevor sie auch nur wirklich dran kommt und den anderen abknallen kann... Was soll denn DER Scheiss???!!

Die anschliessenden Versuche des Ehepaars wie`s nun weitergehn soll etc pppppppp (es zieht sich recht lange) und der Hilfe-hol-Versuch der Frau gestalten sich teilweisse wenigstens wieder einigermassen Spannend doch irgendwie ist sofort klar auf was das ganze hinauslaeuft, da es zuvor im Film schon recht plump angedeutet wurde... ich frag mich echt wieso wir den Film zu Ende geschaut haben...



3 von 5 Sternen Kritik   Dezember 13, 2008
 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich habe das original gesehen und war erlich gesagt nicht so ueberweltigt. Ich dachte ein Remack wuerde meine Meinung aendern, aber falsch gedacht. Ich finde das man den Film ruhig ein bisschen aufpeppen haette koennen. Ich will auch nicht sagen das es der schlechteste Film 2008 ist, man kann ihn sich anschauen. Doch kaufen waere in diesem Sinne falsch. Grund. Manche Zehnen sind einfach nur langweilig. Beispiel: Ann trauert und bringt ihren Mann aus dem selben Raum und braucht dafpr ganze 10 Minuten. Wie gesagt man kann ihn sich ansehen aber kaufen wuerde ich ihn mir nicht.

Euer SpiderschweinFD


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